FDP Brühl
Verkehr - FDP Brühl

Verkehr

Ihre Stimme für die Brühler FDP steht für:

Ob wir uns künftig mit Verbrennungsmotoren, Wasserstoff – oder Elektroantrieb fortbewegen werden, ist bislang noch nicht eindeutig klar. Was aber klar ist, wir in Brühl brauchen ein nachhaltiges Verkehrskonzept.

Verbesserung des Straßenzustands / Optimierung des Verkehrsflusses

Der Zustand der kommunalen Straßen ist vielerorts verbesserungsfähig. Gerade die Linien, die Stadtviertel erschließen, müssen nach unserer Meinung in einwandfreiem Zustand sein. Wir sehen hier aber einen Sanierungsstau. Sanierung bedeutet für uns aber nicht nur die Verbesserung des Status-Quo, sondern die gleichzeitige Verringerung der Lärmbelastung. Statt aus Lärmschutzgründen eine Ausdehnung von Tempo-30-Zonen-zu fordern, steht die Brühler FDP für den Verbau von Flüsterasphalt.

Wir sehen es auch als wichtig an, das morgendliche Verkehrschaos ab dem Kreisel neben dem Brühler Eisenwerk bis Köln-Meschenich zu beenden. Es bedarf hier eines Ausbaus des Verkehrsknotenpunktes der Kölnstraße hin zur Brühler Landstraße und eines zweispurigen Ausbaus der Fahrbahn der Brühler Landstraße in Richtung Köln-Meschenich, damit mehr Fahrzeuge abbiegen können.

Bau der Rheinbrücke in Köln Godorf

Nach Jahrzehnten vergeblicher Forderungen hat der Bund finanzielle Mittel zum Bau einer neuen Rheinbrücke nach Godorf bereitgestellt. Die Anfahrwege zum Flughafen würden sich für die Einwohner Brühls erheblich verkürzen und die übrigen Rheinbrücken würden entlastet. Die öffentliche Verweigerungshaltung der Grünen für dieses Projekt sehen wir als unverantwortlich an.

Ladesäulen-Ausbau für E-Mobilität du Wasserstofftankstelle

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Elektromobile brauchen Ladestationen, sei es zu Hause, am Arbeitsplatz oder im öffentlichen Raum. Benötigt werden die erforderlichen Kapazitäten im Stromnetz und Platz für die Ladesäulen. Gemeinsam mit den Stadtwerken wollen daher die Planungen für eine bedarfsgerechte und zukunftsorientierte Infrastruktur vorantreiben.

Zuverlässiger Öffentlicher Nahverkehr

Dem Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs kommt immer größere Bedeutung zu. Der öffentliche Nahverkehr wird aber auch erst dann genutzt, wenn er zuverlässig ist Hieran fehlt es oft, denn gerade die Deutsche Bahn AG hat unzumutbare Verspätungen, ja ganze Züge fallen aus, ohne dass die Wartenden auf den Brühler Bahnsteigen informiert werden.

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Das bedarf des Ausbaus der P+R Parkplätze die völlig ausgelastet sind. Hier muss aber  die interkommunale Zusammenarbeit gestärkt werden, denn es ist nicht einsehbar, dass die Stadt Brühl für teures Geld P+R Parkplätze alleine baut, die dann von Bornheimern genutzt werden, um nach Köln oder Bonn günstig und schnell mit dem Zug zu fahren. Ein neues P+R Konzept muss von allen Städten, die an die Linie 18 angebunden sind, planerisch und finanziell getragen werden.

Zum ÖPNV gehört auch der Stadtbus. Das Stadtbussystem ist notwendig, aber auch sehr teuer. Leider fahren viele Stadtbusse nur mit wenigen Fahrgästen durch die Stadt nur in den Stoßzeiten ist das System ausgelastet. Hinzu kommen rechtliche Probleme, mit denen die Stadt zu kämpfen hat. Die FDP begrüßt die Umrüstung der Busse in klimaneutrale Fahrzeuge, hier Wasserstoffbusse. Die FDP lehnt  allerdings die Einführung eines sogenannten Stadt-City-Busses ab. Eine solche Linie ist mit immensen Kosten für den Haushalt verbunden. Und eine wirkliche Bedarfsanalyse fehlt. ‚Gefühlter Bedarf‘ ersetzt keine betriebswirtschaftliche Analyse voraus.

Bahnlinie Brühl – Wesseling reaktivieren mit Haltestellen in Brühl-Ost und Berzdorf

Die FDP fordert die Prüfung, inwieweit die Bahnstrecke zwischen Brühl und Wesseling wieder für den Personennahverkehr nutzbar ist. Eigene Bahnsteigen für Brühl-Ost und Berzdorf könnten hier für den Straßenverkehr Entlastung bedeuten. Entlang der Strecke wäre der Bau eines weiteren P+R Parkplatzes möglich.

Radverkehr: Radstation Brühl-Mitte

Durch die Koalition von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN verfügt Brühl nun über einen Mobilitätsmanager. Allerdings sind die entscheidenden Probleme bislang immer noch vorhanden. Bislang wurden 5 Jahre lang nur teure Konzeptstudien erstellt, ohne dass erlebbare und messbare Verbesserungen für den Radverkehr erkennbar sind.

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Immer mehr Brühlerinnen und Brühler nutzen das Fahrrad. Großes Ärgernis ist aber der permanente Fahrraddiebstahl, weshalb die Stadt auch hier ein Konzept erarbeiten muss, wie die nicht nur die sehr teuren E-Bikes, die immer beliebter werden, vor Diebstahl geschützt werden können, sondern auch die einfachen Räder, die schnell über 500 € kosten. Die FDP fordert daher den Bau einer weiteren Fahrradstation in Brühl Mitte.

Ein Mietfahrradsystem wie in den Großstädten kann sich Brühl nicht leisten. Das Vermieten von Fahrrädern, die aber an festen Stationen wieder zurückgegeben werden müssen, ist nicht nur it ca. 100.000 € je Jahr viel zu teuer, sondern auch ohne Bedarf und ohne Mehrwert. Genau dieses hat aber der Rat nun beschlossen.

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