Mitteilung Ortsverband

Pressemitteilung vom 10.10.2013

Bürgermeisterkandidat Jochem Pitz

Jochem Pitz, Brgermeisterkandidat Auf der Sitzung des Vorstandes der Brühler FDP am 9.10.2013 wurde einstimmig beschlossen, der FDP Mitgliederversammlung ihren Partei – und Fraktionsvorsitzenden Jochem Pitz als Kandidaten für die anstehende Bürgermeisterwahl vorzuschlagen.


Herr Pitz, 52 Jahre alt, verheiratet, 2 Kinder, ist in Brühl aufgewachsen und wohnhaft. Er ist Jurist und als Rechtsanwalt in Köln tätig. Herr Pitz steht der FDP Fraktion im Brühler Stadtrat ununterbrochen seit 1999 vor und hat zusammen mit Bürgermeister Kreuzberg sowie mit der CDU als Koalitionspartner an der positiven Entwicklung der Stadt mitgearbeitet und mitgewirkt. Er war Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses und steht nun dem Tiefbau- und Abwasserausschusses vor. Er ist langjährig Mitglied der Aufsichtsräte der Stadtwerke und der Gebausie und verfügt daher über die genügende Erfahrung und Kompetenz, die man für das Bürgermeisteramt braucht.

Auch überregional ist Jochem Pitz als Mitglied des Präsidiums des Städte- und Gemeindebundes NRW bekannt und vernetzt.

 

Seine Kandidatur begründet Pitz:

„Auch wenn die FDP im Bund eine krachende Niederlage eingefahren hat, weil viele Fehler gemacht wurden, ist die FDP vor Ort mit ihren vielen ehrenamtlich tätigen, kompetenten Bürgerinnen und Bürgern stark, optimistisch und lebendig.

Liberale Politik im Ort heißt, Kindergärten und Schulen so auszustatten, dass Bildung bestmöglich gefördert wird und möglichst alle, auch die 800 in Brühl von Hartz IV lebenden Kinder und Jugendliche die Chance erhalten, aus ihrem Leben etwas zu machen. Die bisherige Schullandschaft soll hierbei erhalten werden, Experimente zulasten der Gymnasien lehne ich ab. Ein Ausbau der Brühler Fachhochschulen könnte den Ruf der Stadt als Bildungszentrum der Region noch weiter festigen.

Intakte Wirtschaftsbetriebe sorgen in Brühl für Arbeitsplätze und auch für Steuereinnahmen, wobei die Gewerbesteuer zur Vermeidung von Wettbewerbsnachteilen nicht erhöht werden darf.

Die Stadt muss die seit nun 12 Jahre geplante Erweiterung des Phantasialandes endlich durch ein rechtlich einwandfreies, aber zügig durchgeführtes Bebauungsplanverfahren ermöglichen.

Die Brühler Innenstadt ist das Herz der Stadt. Der ohnehin durch den Onlinehandel gebeutelte Einzelhandel muss vor zusätzlicher Konkurrenz auf der grünen Wiese, d.h. insbesondere in Brühl Ost, geschützt werden.

Die Einrichtung eines kostenfreien WLAN Netzes in der gesamten Innenstadt wäre auch für die vielen Touristen und 12oo Studierenden eine gute Sache.

Wohnraum muss in Brühl bezahlbar bleiben. Daher sind für mich sozialer Wohnungsbau und barrierefreier Mehrgeschossbau kein Tabu, sondern notwendiger Bestandteil einer verantwortlichen Bauplanung. Aber auch für junge Familien und für deren Wunsch nach einem Einfamilienhaus muss weiter Fläche zur Verfügung stehen, am besten durch eine Verdichtung der Bebauung innerhalb der Stadtgrenzen.

Verkehrspolitisch muss wieder mehr Geld zur Pflege und Instandhaltung der Straßen sowie der Wege und Grünanlagen bereit gestellt werden, den zunehmenden Hang der Politik, auf Hauptverkehrsstraßen Tempo 30 anzuordnen, will ich Einhalt gebieten.

Schließlich muss die Stadt versuchen, ihre Finanzen in den Griff zu bekommen. Ohne Hilfe des Bundes und des Landes wird dies schwer. Immer neue gesetzliche Anforderungen, die Brühl z.B. zum Bau einer aus meiner Sicht unnötigen, aber ca. 18 Mio. teuren Feuerwehrwache zwingen, machen alle bisherigen Sparmaßnahmen zunichte.

Das BTV Sportzentrum, dass der Verein trotz großer Widerstände zusammen mit der Stadt finanziert und gebaut hat oder die interkommunale Zusammenarbeit mit Wesseling sind Beispiele, wie man erfolgreich investieren, aber auch sparen kann.

In Brühl fühlen sich die Bürgerinnen und Bürger vor allen Dingen wohl. Diese Zufriedenheit und Verbundenheit mit ihrer Stadt, auch Folge des umfangreichen Kultur- und Sportangebotes, will ich nicht nur erhalten, sondern weiter stärken.“

Für weitere Rückfragen steht Ihnen Herr Pitz gerne unter seiner Handynummer 0177-6659789 oder 0221-233118 (tagsüber) und 02232-45850 zur Verfügung.