Mitteilung Ortsverband

Mitteilung vom 07.10.2013

Die Brühler FDP nimmt die Verantwortung für die Partei an

Ralph Bombis, MdL Auf ihrem Mitgliedertreffen hat der Brühler FDP Ortsverband das niederschmetternde Ergebnis der Bundestagswahl zusammen mit dem FDP Kreisvorsitzenden Ralph Bombis, MdL, diskutiert und analysiert.

 

Die FDP hat, so Ortsvorsitzender Jochem Pitz, schon mit Beginn der schwarz-gelben Koalition im Jahr 2009 entscheidende Fehler gemacht und es mit ihrem Spitzenpersonal nicht geschafft, Abhilfe zu schaffen. Trotz vielfältiger und berechtigter Kritik hat die FDP an ihrem Parteivorsitzenden Rösler festgehalten und zum Schluss eine Zweitstimmen-Kampagne ausgerufen, die dem Selbstwertgefühl der Partei endgültig den Rest gegeben hat.


Einhellig unterstützen die zahlreichen Teilnehmer die Kandidatur von Christian Lindner zum Bundesvorsitzenden, verbunden mit der Hoffnung, dass sich die FDP auf Bundesebene nicht nur personell, sondern auch inhaltlich neu aufstellen kann. Die FDP werde sich klar zur Europäischen Gemeinschaft und dem Euro bekennen, weshalb der Linie der Euroskeptiker in der Partei um Frank Schäffler eine erneute klare Absage erteilt werde, zeigte sich Ralph Bombis überzeugt. Das liberale Weltbild beschränke sich, so Bombis , nicht nur auf Wirtschafts-und Steuerpolitik, sondern umfasse alle Bereiche des Lebens, weshalb sich die Partei nun in den nächsten 4 Jahren harter inhaltlicher Arbeit stellen müsse.


Ebenso werden die Ortsverbände der FDP, so auch der Brühler mit seinen Mitgliedern und gewählten Ratsvertretern ihre gute Arbeit fortsetzen und die Wahrnehmbarkeit der FDP erhalten, zeigte sich Jochem Pitz, auch FDP Fraktionsvorsitzender im Brühler Rat, optimistisch. Die Brühler FDP-Fraktion hat in den letzten 14 Jahren mit ihrem Engagement,. Brühl als regionales Bildungszentrum auszubauen, die Erweiterung des Phantasialands zu unterstützen oder beispielhaft den Brühler Einzelhandel vor Konkurrenz auf der grünen Wiese zu schützen, wichtige Akzente setzen können.


Die Brühler FDP wird sich ihrer neuen Verantwortung stellen und umso mehr für ein gutes Ergebnis bei der Kommunalwahl 2014 kämpfen, so Pitz.