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Mitteilung der FDP-Fraktion vom 06.03.2007
Newsletter März 2007
Was gibt es Neues in der Ratspolitik?
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machen, sondern sie auch zur Diskussion auffordern und bürgernahe
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1. Betriebsführerschaft
des Max Ernst Museums geht an den Landschaftsverband
Nun hat
es der Rat beschlossen. Die Stadt Brühl stimmt dem Vorschlag zu, dass
der Landschaftsverband das Max Ernst Museum alleine bewirtschaftet . Immerhin
betreut der Landschaftsverband Rheinland zahlreiche Museen und verfügt
nicht nur über die erforderlichen Finanzressourcen, sondern auch über
die notwendigen Kenntnisse. Die Stadt Brühl stellt das Museum dem
Landschaftsverband kostenlos für die Dauer von 99 Jahren zu Verfügung.
Der Landschaftsverband übernimmt nach einer mangelfreien Übergabe
des Gebäudes sämtliche Instandhaltungsarbeiten, so dass die Stadt
Brühl keine finanziellen Risiken mehr zu befürchten hat. Es verbleibt
bei dem städt. Zuschuss, der vor der Eröffnung des Museums auch
für das Max Ernst Kabinett geleistet wurde.
Der Dorothea
Tanning Saal soll je Jahr für 120 Veranstaltungen zur Verfügung
stehen. Ein Verkauf des Gebäudes an den Landschaftsverband ist allerdings
in 20 Jahren möglich, weil die Fördergelder an das Eigentum der
Stadt gebunden sind.
Insgesamt
eine prima Lösung, weshalb der Rat auch ohne große Diskussion
zugestimmt hat.
2. Der Sparprozess
geht weiter
Sparpläne
vorzuschlagen, ist leicht. Sparvorschläge umzusetzen ist dagegen mühsam.
FDP, CDU und Grüne sind sich darüber einig, dass die Verwaltung
zur Umsetzung der auf dem Tisch liegenden Einsparvorschläge der Unternehmensberatung
Krups Consultants personell allein nicht in der Lage ist. Daher wurden
100.000 € zur Verfügung gestellt, um eine externe Begleitung
zu ermöglichen. Insbesondere sollen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
der Stadtverwaltung Methoden vermittelt werden, um künftige Sparvorschläge
selbst zu erarbeiten und umzusetzen.
3. Kultur- und Servicecenter
Der jüngste
FDP-Vorschlag, den Bau eines Kultur- und Bürgerservicecenters zu prüfen,
wird weiter verfolgt. Die Idee ist, alle in verschiedenen, alten und instandhaltungsbedürftigen
Häusern untergebrachten Kultur- und Serviceeinrichtungen zusammenzufassen
und in einem großen modernen, energieeffizienten Haus zusammen zu
führen. Die gilt auch für die diversen Vereinsräumlichkeiten
oder für den Veranstaltungssaal, den das Jugendamt für seine
jugendpflegerische Arbeit nach Schließung des Jugendzentrums benötigen
wird. Auch die Kunst- und Musikschule könnte eventuell hier ein neues
zu Hause finden. Nach überschlägigen Kalkulationen könnte
die Stadt durch den Verkauf der überflüssigen Häuser jährlich
500.000 € an Zinsleistungen einsparen, in dem sie durch den Erlös
Schulden zurückführt. Baut ein privates Unternehmen das Kulturzentrum,
beispielhaft auch die städt. GeBauSie GmbH, wäre die Stadt in
der Lage, über die jährlich zu zahlende Miete ein Projekt von
ca. 3.000 – 4.000 Quadratmeter Größe zu finanzieren. Dieser
Platz dürfte ausreichend sein. Die Stadt spart dennoch erhebliche
Betriebskosten, Instandhaltungskosten und Betreuungskosten. Gleiches gilt
für die seitens Krups Consultants ohnehin eingeplante Miete zur Zusammenlegung
von Stadtbücherei und der Bürgerberatung.
4. Tourismusbeschilderung und Parkleitsystem kommen
Die Stadt
erhält ein völlig neues Tourismus- Beschilderungssystem und eine
elektronisches Parkleitsystem. Beide Systeme sollen im Jahre 2007 installiert
werden, so dass der Parksuchverkehr endlich eingeschränkt werden kann.
Auch auswärtige Besucher finden dann in einem einheitlich gestalteten
System Gastronomie- und Hotelbetriebe ebenso wie kulturelle Einrichtungen.
Die kleinen Blechschilder, die auf das Max Ernst Museum hinweisen, sind
richtig peinlich. Es fehlt auch an einer durchgehenden Beschilderung vom
Museum aus in die Stadt oder zum Geburtshaus von Max Ernst.
5. Sportplatz Bonnstraße wird geschlossen
Die Stadt
Brühl verfügt über zu viele Sportplätze, die allesamt
auch unterhalten werden müssen. Allein für den Sportplatz Bonnstraße
fallen mindestens 40.000 € jährlich an. Schon vor Krups-Consultants
bestand der Plan, den Sportplatz zu schließen und die Fläche
für Wohnbebauung zu verkaufen. Da bot es sich an, den an der Gesamtschule
gelegenen Hockeyplatz, der seit einigen Jahren überhaupt nicht mehr
genutzt wird, so zu ertüchtigen, dass der Verein FC Renault Brühl
dort mit seiner Jugend trainieren kann. Verständlich ist, dass der
Fußballclub protestiert. Es wird sich nun in Zukunft zeigen, ob wirklich
neue Umkleidekabinen in der Nähe des Hockeyplatzes erforderlich sind.
Immerhin sind in unmittelbarer Nähe 2 Dreifachturnhallen mit großen
Umkleidemöglichkeiten gegeben. Die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
und Parkplatzsituation ist sogar viel besser als an der Bonnstraße.
Wermutstropfen
ist allerdings, dass nur ein Teil des Sportplatzes bebaut werden kann.
Immerhin rechnet sich die Stadt einen Verkaufserlös von ca. 700.000
€ aus zuzüglich der ersparten Betriebskosten.
6. Was sonst noch geschafft wurde
Am Schloss
und am Bahnhof werden die Wege neu gepflastert. Sieht schick aus, kostet
aber auch mindestens 20.000 €. Allerdings waren die Schäden so
groß, das die Satdt ihre Verkehrssicherungspflicht nicht mehr erfüllen
konnte.
Nach
den Sommerferien gehen alle OGS an den Grundschulen in Betrieb, auch an
der Pestalozzischule.
Ein neuer
Kreisel an der Alten Bonnstrasse, Steingasse wird bald nach Monaten Bauzeit
fertig.
Der Kierberger
Bahnhof wird saniert und erhält einen Standard, von dem man am Hauptbahnhof
nur träumen kann. Was die DB sich dabei denkt, weiß nur Mehdorn
alleine.
Der Margaretenhof
ist abgerissen. Wenn man für einen Abbruch schon 8 Jahre braucht…?
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