Fraktrions-Mitteilung

Mitteilung, vom 21.08.2014

Ausbau Kerkrader Straße
Stellungnahme des Wirtschaftsgremiums Brühl der IHK Köln

Jochem Pitz, FDP Sehr geehrter Herr Vorsitzender,
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Freytag,

die FDP-Fraktion bittet Sie, den nachfolgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Verkehrsaus­schusses zu setzen:

1. Der Bürgermeister wird gebeten, vorab dem Verkehrs­ausschuss die Stellungnahme des Brühler Wirtschaftsgremiums zur Verfügung zu stellen;
und

2. Stellung zu nehmen, wie der Verkehrsfluss in beide Richtungen zwischen Kreisel Eisenwerk, der Einmündung der Kerkraderstraße in die Kölnstraße und schließlich an der Kreuzung B 555 / Kölnstraße/ Brühler Landstraße verbessert werden kann;

3. Stellung zu nehmen, ob mit den Straßenbauträgern über Verbesserungen, so über die Herrichtung der Straßendecken, Optimierung der Lichtzeichen­anlagen und ggf. über den vorgezogenen Ausbau der Kreuzungsbereiche und der angrenzenden Straßen verhandelt wird.


Begründung:

Laut Bericht der Rundschau vom 28.06.2014 hat sich das Wirtschaftsgremium Brühl der IHK Köln kritisch mit dem derzeitigen 4 spurigen Ausbau der Kerkraderstraße auseinandergesetzt, weil es in Richtung Brühl bei den bekannten Nadelöhren verbleibe und der erforderliche Ausbau der im Antrag zu 2) benannten Kreuzungs- und Straßenbereiche völlig ungewiss bleibe. Die erwünschte Entlastung für den Verkehrszufluss und Verkehrsabfluss zwischen Brühl und Köln bleibe aus.

Die FDP Fraktion kann die Kritik nachvollziehen.
Insbesondere die Lichtzeichenanlage für den Linksabbiegerverkehr von Brühl nach Köln Meschenich muss dringend justiert werden. Oftmals reicht die Grünphase nur für 4-6 Fahrzeuge mit der Folge eines Staus bis zum Eisenwerkkreisel, so dass auch die Zufahrt zur Kerkrader Straße blockiert ist. Andererseits kann oft beobachtet werden, dass der Querverkehr minutenlang Grünphase hat, obwohl außerhalb der Stoßzeiten kein Verkehr zu verzeichnen ist.

In den Stoßzeiten ist die Brühler Landstraße in Richtung Meschenich allerdings bereits durch den Verkehr von der BAB 555 derart gefüllt, dass nur wenige Fahrzeuge noch – von Brühl aus kommend – links abbiegen können. Infolge des Staus kann auch der Verkehr von der Kerkrader Straße nach rechts nicht abfließen und blockiert zugleich die beiden Linksabbiegerspuren nach Brühl.

Zu denken wäre an einen 2 spurigen Linksabbieger von Brühl nach Meschenich - die Brühler Landstraße müsste zur Aufnahme einer 2. Zusätzlichen Richtungsspur auf ca. 100 bis 200m Länge verbreitert werden.

Unabhängig hiervon ist die derzeitige Straßendecke in einem untragbaren Zustand. Zudem sollte der Abschnitt der Kölnstraße zwischen der Einmündung Kerkraderstraße und Eisenwerkkreisel besser beleuchtet werden, weil die Verschwenkung der Straße nach rechts in der Dunkelheit irritiert.

Der Verkehrsausschuss sollte den Bürgermeister bitten, im Sinne der Brühler Wirtschaft, aber auch der zahlreichen Ein- und Auspendler mit der Stadt Köln und den Straßenbauträgern verhandeln, um eine kurzfristige Verbesserung zu erreichen. Andernfalls bliebe der um Jahre verschobene und jetzt begonnene Ausbau der Kerkrader Straße nur Stückwerk.

Mit freundlichen Grüßen

Jochem Pitz
FDP Fraktionsvorsitzende