Fraktions-Mitteilung

Mitteilung der FDP-Fraktion vom 22.11.2010

Brühl fehlen Gelbe Säcke

Müll mit dem Grünen Punkt wird in Brühl in gelben Säcken entsorgt, die die Stadtwerke an die Einwohnerschaft ausgibt. Schon in den vergangenen Jahren gab es wochenweise keine Müllbeutel mehr, weil nach Ansicht der Stadt zu viel Säcke ausgegeben worden waren und der Verdacht geäußert wurde, die Säcke würden zu allen möglichen Zwecken, aber nicht zur Müllentsorgung gebraucht. Schon damals kritisierte die Brühler FDP, der Lieferstopp habe den Ruch einer kollektiven Bestrafungsaktion.

  Nun muss der staunende Bürger im November durch einen Aushang erfahren, er erhalte erst im Januar 2011 wieder seinen gelben Sack, weil ab Januar ein neues Entsorgungsunternehmen die Abfuhr des Recycling–Mülls organisiere.

 Da der Abfall immerhin weiter abgeholt wird, sagt sich der verständige Bürger, sollte doch das noch bis Jahresende beauftragte Unternehmen die Stadt mit dem begehrten Sack beliefern müssen.

 Die Stadtwerke, die ihre Zuständigkeit für Abfall auf ihrer Homepage eher versteckt als anpreist, schweigt hierzu ebenso wie die Stadt.

 „Die Bürgerinnen und Bürger zahlen für die Entsorgung ihres Recycling Mülls durch den Kauf der Waren mit grünem Punkt, weil darin bereits die Entsorgungskosten einkalkuliert sind“ stellt der Brühler FDP Fraktionsvorsitzender Jochem Pitz fest: „ Also ist die Entsorgungswirtschaft auch verpflichtet, die Bevölkerung mit den Abfallbehältnissen zu versorgen, selbst wenn ein Vertragswechsel zu Jahresende ansteht!“ Zudem kritisiert die FDP, dass jegliche Information der Stadtwerke oder der Stadt fehlt, ob die Bevölkerung nun andere „Säcke“ vor die Tür stellen kann oder auf ihrem Weihnachtsmüll sprichwörtlich sitzen bleibt.

 Eine solch simple Sache muss, so die FDP, schlichtweg funktionieren und sie erwartet sofortige Abhilfe, damit der Sacknotstand nicht in einen Brühler Müllnotstand mündet.