Pressemitteilung
der FDP-Fraktion vom 28.10. 2009
CDU
und FDP setzen ihre erfolgreiche Koalition in Brühl fort!
Hans
Theo Klug (CDU) und Jochem Pitz (FDP) haben für ihre jeweiligen
Fraktionen im Rat der Stadt Brühl die Fortsetzung der erfolgreichen
CDU/FDP Koalition durch ihre Unterschriften auf dem Koalitionsvertrag
besiegelt. Die harmonischen Koalitionsverhandlungen konnten auf einer
nunmehr 10jährigen vertrauensvollen Zusammenarbeit aufbauen.
Einigkeit
bestand, dass angesichts der dramatischen Einnahmeausfälle in den
nächsten Jahren jedes Investitionsvorhaben auf den Prüfstand
gestellt werden müsse. "Wir können uns aufgrund der mittelfristigen
Haushaltsmisere glücklich schätzen, dass die notwendigen Schulbauten
bereits fertig bzw. finanziert sind", sind sich die beiden Fraktionsvorsitzenden
Klug und Pitz einig. Das letzte größere Vorhaben, eine Schulmensa
für das Max Ernst Gymnasium, soll nun in möglichst kostengünstiger
Ausführung entlang der Heinsbergstraße verwirklicht werden.
Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben wird die Stadt am Bau einer neuen Feuerwache
nicht vorbeikommen. Zudem soll die Pingsdorfer Strasse als wichtigste
Straße in Brühl Süd primär unter Verkehrssicherheitsaspekten,
aber auch unter städtebaulichen Gesichtspunkten umgebaut werden.
Die Koalitionspartner
wollen, dass innerhalb der nächsten 5 Jahren der Belvedere- Parkplatz
mit einem hochwertigen Hotel und Wohnbauten bebaut wird, wobei die Tiefgarage
so viele öffentliche Parkplätze wie bislang bieten muss. Auch
der Janshof soll nach Klärung tiefbaulicher Fragen einer neuen Nutzung
zugeführt werden, jedoch keinesfalls als Grünanlage. Wünschenswert
wäre der Erhalt der Parkplätze durch eine Tiefgarage. Wenn es
die Finanzlage zulässt, soll zudem der aus den 50iger Jahren stammende
Teil des Rathauses B umgebaut oder ersetzt werden, um beispielhaft die
Stadtbibliothek aufzunehmen.
Die Erweiterungspläne
des Phantasialands zur Standortsicherung werden weiter nachdrücklich
unterstützt, auch wenn alle Seiten zur Herstellung eines tragfähigen
Konsenses und zur Kompromissbereitschaft aufgerufen werden. Die Ausgleichsmaßnahmen
sollen möglichst auf dem Brühler Stadtgebiet verwirklicht werden.
Der Ausbau
der Stadt zum Bildungszentrum der Region müsse weitergehen, ist sich
die Koalition einig. Die Qualität aller Schulformen soll unter Berücksichtigung
des demographischen Faktors weiter gesteigert werden. Geprüft wird,
ob Brühl Standort eines naturwissenschaftlich ausgerichteten Instituts
im Rahmen der naturwissenschaftlichen Fachhochschule sein könne,
die gerade mit Unterstützung des Rhein-Erft- Kreises gegründet
wurde.
Zur Konsolidierung
des Haushalts will die Koalition die Zusammenarbeit mit den Nachbarstädten,
insbesondere mit Wesseling, noch intensivieren. An die guten Erfahrungen
bei der Zusammenlegung der Rechnungsprüfungsämter beider Städte
soll angeknüpft werden.
Die extrem
ansteigenden Kosten im Bereich der Jugendhilfe bereiten besondere Sorge,
weshalb die Kostenkalkulation der beauftragten Leistungsträger auf
den Prüfstand gestellt wird. Gegebenenfalls sollen auch hier neue
Wege der Zusammenarbeit der Städte beschritten werden.
Die Verwaltungsstruktur
müsse, so Klug und Pitz, in Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister
weiter fortentwickelt werden, so dass der Personaletat trotz der Tariferhöhungen
zumindest stabil bleibe.
Bei allen
Sparzwängen will die Koalition die kulturelle Vielfalt der Stadt
erhalten. Der wachsenden Zahl an Veranstaltungen in Brühl trägt
die Koalition Rechnung, als sie dem Rat die Wahl der FDP Ratsfrau Thea
Brämer neben Wolfgang Poschmann (CDU)und einem seitens der SPD zu
benennden Fraktionsmitglied als weitere stellvertretende Bürgermeisterin
vorschlagen wird.
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