Pressemitteilung
der FDP-Fraktion vom 12.06. 2008
Brühler
FDP-Fraktion kritisiert Grüne
Der Fraktionsvorsitzende der Brühler Grünen – Fraktion Michael
vom Hagen wird im Kölner Stadtanzeiger zitiert, wenn die Erweiterungspläne
des Phantasialandes, wie Bürgermeister Kreuzberg in der letzten Ratssitzung
andeutete, amtlich vom Tisch sein, würde man die Sektkorken fliegen
lassen.
Als
unsäglich und zynisch kritisiert dagegen die FDP Fraktion die Reaktion
vom Hagens, würde doch durch eine solche Entscheidung nicht
nur die Schaffung von über tausend Arbeitsplätzen verhindert,
vielmehr stünde auch die Existenz des Freizeitparks und die
Arbeitsplätze vieler Brühlerinnen und Brühler auf dem Spiel.
Jubelfeiern seien deshalb völlig deplaziert.
„Sollte
sich die Einschätzung des Bürgermeisters als richtig erweisen,
handelt es sich um ein einziges Trauerspiel und belegt, wie ein erfolgreiches,
40 Jahre altes mittelständisches Unternehmen, das die bundesweite
Bekanntheit der Stadt Brühl mitgeprägt hat, zwischen den Mühlsteinen
der Politik und grünen Ideologen zerrieben wird“, kritisiert FDP
Fraktionsvorsitzender Jochem Pitz: „Wer so reagiert wie Herr vom Hagen,
verfolgt offenkundig egoistische Ziele seiner Partei und keineswegs
das Wohl der Stadt, das maßgeblich von einer florierenden Wirtschaft
abhängt.“
Wie
richtig man mit dieser Einschätzung liegt, belege, so Pitz,
das kategorische Nein der Grünen in der gleichen Ratssitzung
gegen die Bewerbung der Stadt für eine landeseigene Fachhochschule.
Unabhängig
hiervon wird die Brühler FDP weiter dafür kämpfen, dass
die Zukunft des Freizeitparks gesichert wird. Die vorliegenden Gutachten
bestätigen die Machbarkeit und die Notwendigkeit der Erweiterung um
30 Hektar, auch wenn der Freizeitpark schon genötigt wurde, zunächst
die kleinere Variante von 16 ha weiterzuverfolgen. Die Landesregierung
will Investitionshürden abschaffen. Daher kann sich die Brühler
FDP nicht vorstellen, dass dort schon das letzte Wort gesprochen sein soll.
|