Mitteilung der FDP-Fraktion vom 17.03.2005
Kinderstützpunkte
Sehr geehrter
Herr Bürgermeister Kreuzberg,
die FDP-Fraktion bittet Sie höflich, den nachfolgenden Antrag auf
die Tagesordnung der nächsten Ratssitzung zu setzen:
Der Bürgermeister wird beauftragt, zusammen mit dem Kinderschutzbund
und der Brühler Geschäftswelt sog. „Kinderstützpunkte“ einzurichten.
Begründung:
Die Kinderfreundlichkeit
und die Kindersicherheit einer Stadt sind wichtige politische Aufgaben.
U.a. legen Kinder in unserer Stadt längere Schulwege zu Fuß
zurück. Ältere Kinder gehen auch ohne Begleitung von Erwachsenen
durch die Stadt und treffen trotz aller Vorsorge auf unerwartete Situationen,
in denen sie der Hilfe bedürfen. Zu nennen sind hier beispielhaft
Verletzungen auf Grund eines Sturzes, begründete oder unbegründete
„Bedrohungssituationen“, die seitens der Kinder aber als solche wahrgenommen
werden oder auch einfache Anliegen.
Nach
bereits vorhandenem Vorbild sollte die Stadt interessierte, hilfsbereite,
aber auch zuverlässige Geschäftsleute ansprechen, deren Geschäftsräume
in der Innenstadt oder entlang vielbegangener Schulwege liegen. Diese Geschäftsleute
sollten sich bereiterklären, hilfesuchenden Kindern und Jugendlichen
mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, sei es durch ein kostenfreies
Telefongespräch oder nur durch ein Heftpflaster. Diese „Kinderstützpunkte“,
die natürlich verwaltungsseits auf Eignung und Zuverlässigkeit
geprüft werden müssen, erhalten einen Aufkleber oder eine Plakette,
die deutlich am Schaufenster oder an der Türe aufgebracht werden.
Die „Kinderstützpunkte“ werden in einer Broschüre zusammengefasst
und an interessierte Eltern ausgegeben. Sie vermitteln sowohl den Eltern
wie auch den Kindern die Sicherheit, in näherer Umgebung Hilfe und
Unterstützung zu finden.
Den an
der Aktion teilnehmenden Geschäftsleuten bietet sich der Vorteil,
mit ihrer kinderfreundlichen Hilfe zu werben.
Mit freundlichen Grüßen
Jochem Pitz
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