FDP Brühl Schloss Augustusburg

FDP - Die Liberalen in Brühl: Ratsfraktion

  Fraktionsbüro: Rathaus Uhlstr. 3, Zi. A009
  Sprechzeiten:  Donnerstag, 16.30-18.30 Uhr u. nach Vereinb.
 (während der Schulferien nur nach Vereinb.)
  Telefon: 79-2010, Telefax 79-2011
  E-Mail: fdp-fraktion@bruehl.de


  In unserer Homepage möchten wir Ihnen die FDP-Fraktion im Brühler Stadtrat (einschließlich der sachkundigen Bürger) und ihre mittel- und langfristigen Ziele vorstellen. Falls Sie Fragen oder Anliegen haben, können Sie uns per Brief, Anruf, Telefax oder E-Mail erreichen. Oder besuchen Sie unsere Sprechstunde am Donnerstag von 16.30 bis 18.30 Uhr im Rathaus Uhlstraße, Zimmer A009, Telefon 79-2010, Telefax 79-2011.

    Fraktionsvorsitzender
    Jochem Pitz (geb. 1961) Rechtsanwalt.

Arbeitsbereiche im Stadtrat:
 - Vorsitzender des Tiefbau u. Abwasser-
   ausschuss
 - Hauptausschuss
 - Steuer- und Rechnungsprüfungsausschuss
 - Mitglied im Aufsichtsrat der Stadtwerke
 - Mitglied im Aufsichtsrat der GeBauSie.

 Tel.: 45850 · tagsüber: 0221-233118 · E-Mail

 

Jochem Pitz

    Stellvertreterin
    Thea Brämer (geb. 1965)

 - Fraktionsgeschäftsführerin
 - Frauenpolitische Sprecherin der FDP
Arbeitsbereiche im Stadtrat:
 - Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung
 - Wahlausschuss
 - Wahlprüfungsausschuss
 - stv. Mitglied im Aufsichtsrat der Stadtwerke.

  E-Mail

Thea Brämer

 



 Die FDP ist in den Ausschüssen vertreten durch:

  •  Haupt- und Finanzausschuss (HA)
    Mitglied: Herr Jochem Pitz
    Stellver.: Frau Maria-Therese Brämer
  •  Jugendhilfeausschuss (JHV)
    Mitglied: Herr Stefan Wehr
    Stellver.: Frau Hedwig Müller-Neimann
  •  Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung (PStA)
    Mitglied: Frau Maria-Therese Brämer
    Stellver.: Herr Jochem Pitz
  •  Ausschuss für Kultur-, Partnerschaften- und Tourismus (KPTA)
    Mitglied: Frau Hedwig Müller-Neimann
    Stellver.: Frau Maria-Therese Brämer, Herr Jochem Pitz
  •  Schulausschuss (SchA)
    Mitglied: Herr Claude Kröll
    Stellver.: Frau Maria-Therese Brämer, Herr Bernd Lambrich, Herr Jochem Pitz
  •  Sportausschuss (SpA)
    Mitglied: Herr Jochem Pitz
    Stellver.: Frau Maria-Therese Brämer, Herr Claude Kröll
  •  Rechnungsprüfungsausschuss
    Mitglied: Herr Jochem Pitz
    Stellver.: Frau Maria-Therese Brämer
  •  Vergabe- und Liegenschaftsausschuss (VgLA)
    Mitglied: Herr Jochem Pitz
    Stellver.: Frau Maria-Therese Brämer
  •  Wahlausschuss
    Mitglied: Frau Maria-Therese Brämer
    Stellver.: Herr Jochem Pitz
  •  Wahlprüfungsausschuss
    Mitglied: Frau Maria-Therese Brämer (1. stellv. Vorsitzende)
    Stellver.: Herr Jochem Pitz


  Wofür wir uns einsetzen:

Oberstes Ziel ist die langfristge Entwicklung der Stadt Brühl auch für nachfolgende Generationen. Um hierfür Bewegungsfreiheit zu schaffen, müssen zunächst die Finanzen der Stadt und ihrer Einrichtungen wieder auf eine solide Basis gestellt werden. Mit dem Krups-Gutachten hat in Politik und Verwaltung ein Umdenken begonnen, dass die Stadt nicht alles leisten kann. Vielmehr müssen  sich Rat und Verwaltung auf die Kernaufgaben der Stadt konzentrieren. Hierzu gehört die Bündelung städt. Angebote auf wenige Immobilien. Die FDP setzt sich beispielhaft für ein zentrales Kultur- und Servicecenter ein.
 

  Wirtschaftsstrukturmodernisieren

Mit der Giesler- Galerie ist Brühl wieder Einkaufsstadt der Region geworden. Der Tourismus hat für die Stadt spürbar höhere Bedeutung erlangt. Die Übernachtungszahlen steigen auch Dank des neuen Phantasialand-Hotels rasant, mehrere neue Gastronomiebetriebe bereichern die Innenstadt. Mit dem neuen Park-Leitsystem, aber auch mit dem Tourismusleitsystem werden  jahrelang bekannte Lücken geschlossen. 

Brühl ist bereits Bildungszentrum der Region und sollte weiter auf Bildungsangebote setzen. Die FDP freut sich über den Erfolg der Europ. Fachhochschule , die mit ihren zahlreichen Studentinnen und Studenten bereits das Stadtbild prägt.

 

  Generationengerechte Stadtplanung

Die Stadt hat sich in den letzten Jahren auf die Neugestaltung der Innenstadt konzentriert. Mit dem Franziskanerhof, dem Max Ernst Museum und der Giesler- Galerie konnte die Innenstadt spürbar aufgewertet werden. Nun gilt es, den Balthasar-Neumann-Platz zu attraktivieren und mit kleineren Maßnahmen die Lebensqualität der Innenstadt noch zu verbessern. 

In den nächsten Jahren gilt das Augenmerk aber auch den Stadtteilen, so insbesondere Vochem. Der Thüringer Platz und sein Umfeld bedürfen der Aufwertung, auch um eine Gettobildung in Vochem zu vermeiden.

Die künftige Planung muss aber auch die demographischen Entwicklungen in Brühl berücksichtigen. Eine seniorengerechte Stadt braucht örtliche Nahversorgung auch in den Stadtteilen und ein genügendes Angebot an Alten- und Pflegeheimen. Seniorengerechte Wohnungen und generationenübergreifende Wohnbebauung haben zunehmende Wichtigkeit.

Die Bebauung des Belvedere Parkplatzes unter Beibehalt der Stellplätze und die Entwicklung des sog. Wicke –Geländes an der nördlichen Innenstadt sind Zukunftsaufgaben. 

Zudem muss die Pingsdorfer Straße, der als Erschließungsstraße zur südlichen Innenstadt  zunehmende Bedeutung zukommt, neu gestaltet werden.

 

  Moderne Verkehrspolitik

Die FDP-Fraktion setzt sich für Tempo 50 auf den Hauptstraßen und für Tempo 30 in den reinen Wohngebieten ein.

Brühl ist durch die Linie 18 und die Deutsche Bundesbahn schon optimal in der Region vernetzt. Ein zweigleisiger Ausbau der Linie 18 in Richtung Bonn muß wegen der enormen Kosten überdacht werden. Das bestehende Stadtbussystem muss auch unter Kostengesichtspunkten optimiert werden. Der Umwelt werden zukünftig moderne Wasserstoffbetriebene Busse dienen.

Das Radwegenetz in Brühl ist bereits gut ausgebaut, wobei viele Wege besser unterhalten werden müssen.

 

  Schule und Sport

Die Brühler Schulen sind baulich in sehr gutem Zustand und die Stadt hat in den letzten Jahren 10 Millionen EURO in neue offene Ganztagesgrundschulen und in die Ganztages-Hauptschule Clemens August Straße investiert. Zukünftig wird die Stadt sich auf rückgängige Schülerzahlen einstellen müssen, so dass die Stadt sehr zurückhaltend mit dem Ausbau weiteren Schulraums umgehen muss, auch wenn derzeit Kapazitätsengpässe bestehen. Langfristig wird die Stadt an der Zusammenlegung verschiedener Grundschulen nicht herumkommen.

Auch das Sportangebot in Brühl ist gut. Überkapazitäten müssen abgebaut werden. Jedoch soll Vochem seine Sporthalle wieder erhalten. Mit dem neuen Sportzentrum des BTV beherbergt die Stadt ein Vorzeigeprojekt.

 

  Kinder- und Jugendarbeit

In den nächsten Jahren wird die Stadt nicht nur auf Grund  gesetzlicher Vorgaben, sondern auch aus Überzeugung sehr viel mehr Krippenplätze für Kinder bis 3 Jahre anbieten. Die finanziellen Belastungen sind hoch.

Die Jugendpolitik in Brühl muss neu  ausgerichtet werden. Das bestehende Jugendzentrum in Brühl wurde in den letzten Jahren wenig genutzt, ein besseres Angebot könnte mobile Jugendarbeit  leisten. Der Vochemer Klasse-Treff soll bestehen bleiben.

 

  Umweltpolitik

Klimaschutz ist eine der vordringlichen Aufgaben auch auf örtlicher Ebene in  den nächsten Jahren. Die Energieeinsparung in städt. Gebäuden muss forciert werden. Die Stadt unterstützt Angebote beispielhaft der Stadtwerke auch für private Immobilienbesitzer, die Energieeffizienz der Häuser zu steigern.

 

  Kulturpolitik

Brühl gilt zu Recht als Kulturhauptstadt des Rhein-Erftkreises nicht nur auf Grund des Max Ernst Museums und der Schlösser, sondern auch wegen der zahlreichen Kulturveranstaltungen in der Stadt. Die Haushaltslage gebietet dennoch eine starke Straffung des Programms und die Konzentration auf Veranstaltungen, bei denen sich Ausgaben und Einnahmen nicht krass gegenüberstehen. Veranstaltungen auf privater Initiative sollen gestärkt werden. Das Werkstattfestival ist hier Vorbild.

Die Kunst- und Musikschule soll auch im bisherigen Rahmen erhalten bleiben. Überlegungen, die räumliche Situation zu optimieren, dürfen kein Tabu sein.

 

  Sozial- und Migrationspolitik

Sozial ist, was Arbeit schafft. Daher gilt es, die Arbeitslosigkeit in Brühl durch eine prosperierende Wirtschaft nachhaltig zu senken. Die Arbeit der Brühler ARGE muss optimiert werden, insbesondere bedarf es hierzu zusätzlichen Personals.

Das Brühler Krankenhaus soll im Wettbewerb der Hospitäler bestehen bleiben.

Die Integration der Migrantinnen und Migranten ist eine zentrale Aufgabe unserer Stadt. Sprachförderung, Bildung und genügende Ausbildungsplätze und gegenseitiges Verstehen ist notwendig, aber auch ein klarer Standpunkt zu Extremismus und Isolation.